Wertvoller Kalk im NAC 27 N

Welche Bedeutung hat Kalzium für die Pflanze?

Kalzium ist wichtig für die Ernährung der Pflanzen und fördert die Bodenbildung und Bodenstruktur. Man setzt voraus, dass Kalzium in den Böden ausreichend vorhanden ist. Da es allerdings in antagonistischer Wirkung zu anderen Nährstoffen – besonders zu Kalium – steht, kann das Kalzium von der Pflanzenwurzel nur bei hoher Konzentration in der Bodenlösung aufgenommen werden.

Aufgaben von Kalzium in der Pflanze Bau- und Funktionselement:

  • Kalziumpektin trägt zur Versteifung der Zellwände bei, hat entquellende Wirkung und fördert die Funktionsfähigkeit und Stabilität der Zellmembran
  • Reifeförderung: Kalzium wirkt der durch Kalium bedingten Permeabilität entgegen und fördert so die Reifung
  • Bedeutung für Pflanzen- und Wurzelwachstum: Kalzium unterstützt die Zellstreckung


NAC 27 N

Konzentriert, rasch wirksam und überall einsetzbar – NAC 27 N ist das Leitprodukt, wenn es um Stickstoffdüngung geht. Beste Granulatqualität ermöglicht optimale Verteilung. 12,5% CaO (Kalk) schützen vor Bodenversauerung.

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N-Effizienz und Düngeverordnung

Stickstoff-Effizienz ist nicht nur ein Thema der Pflanzenernährung; es beginnt bei Bodenbearbeitung, Fruchtfolge, und Kalkung: Gut aufeinander abgestimmt und bodenschonend durchgeführt, sorgen sie für eine robuste Bodenstruktur mit ausreichend Porenvolumen für Luft- und Wasserführung. Ein vitales Bodenleben, das sich durch hohe Atmungsaktivität auszeichnet, setzt viel Boden-N frei; ein gute Basis hoher N-Effizienz. Vielfach unterschätzt wird der Gesundheitszustand der Kulturen. Guter Pflanzenschutz bis zur Ähre ist aktiver Grundwasserschutz. Stickstoff, der als Mehrertrag das Feld verlässt kann nicht verlagert oder ausgewaschen werden.

Auf Basis eines aktiven Bodenlebens und gesunder Pflanzen erkennt intelligenter Pflanzenbau den aktuellen Stickstoffbedarf der Kultur und deckt diesen am besten mit direkt aufnehmbarem Stickstoff ab. Pflanzensensoren wie der N-Pilot helfen dem Landwirt, dabei den Ernährungsstatus seiner Kulturen gut einzuschätzen.

Erzielt der Landwirt letztlich hohe Erträge mit einer standort- und bedarfsgerechten Düngung, landet er im Zielkorridor des umweltverträglichen Pflanzenbaus, bei einer N-Effizienz von 80 %. Hier wird 4/5 des gedüngten Stickstoffs wieder über das Erntegut von seinen Feldern abtransportiert. Übrigens: Es gibt hier auch ein „Zuwenig“: Langjährig 90 % oder gar über 100% N-Effizienz, über die Fruchtfolge hinweg gerechnet, bedeutet Humusabbau und kann daher auch nicht das Ziel nachhaltiger Landwirtschaft sein.

Schwefel – essentieller Partner zum Stickstoff

In Spuren Molybdän und Schwefel als bedeutender Baustein im Enzym Nitratreduktase, sorgen gemeinsam für einen zügigen Umbau von Nitratstickstoff zu Eiweiß und anderen Enzymen. Ertrags- und Qualitätszuwachs verbessern N-Verwertung und N-Bilanz. Einen Teil ihres S-Bedarfes decken die Kulturen aus dem pflanzenverfügbaren Smin-Vorrat und aus der Schwefel-Nachlieferung des Bodens. Lufteinträge sind heute schon fast vernachlässigbar klein (5 bis 10 kg pro Hektar und Jahr). Viehhaltende Betriebe haben bei langjähriger organischer Dünung deutlich mehr Mineralisierungspotential.

Wieviel Schwefel düngen?

Nitrat und Sulfat verhalten sich ähnlich und die Faustzahl N-Bedarf zu S-Bedarf von 10:1 ist immer noch eine funktionierende Orientierungshilfe (Ausnahme Raps). Als S-tolerant sind Hackfrüchte und Getreide einzustufen; Grünland und Winterraps benötigen deutlich höhere Mengen (Tab. 1), wobei intensiv geführte Flächen auf viehlosen, seichtgründigen Standorten den höchsten Bedarf aufweisen. Eine über den Bedarf hinausgehende S-Düngung zeigt keine positiven Effekte mehr sondern trägt unnötigerweise zur kostenrelevanten Bodenversauerung bei.

 

KulturEmpfohlene S-Düngung in kg S/ha
Getreide10 - 25
Zuckerrübe10 - 25
Kartoffel10 - 25
Mais10 - 25
Winterraps30 - 50
Günland20 - 40

 

 

Grundnährstoffe erhöhen die N-Effizienz

Lebhaft diskutiert, oft reduziert; für das Pflanzenwachstum aber essenziell wichtig sind die Grundnährstoffe Kali, Magnesium, Kalzium und vor allem das Phosphat: Hier müssen die Landwirte künftig mehrjährig Bilanz-Obergrenzen einhalten; sie dürfen also nicht mehr „zu viel“ düngen – was vor allem die tierhaltenden Betriebe vor neue Herausforderugnen stellt. Ein weniger beachteter Aspekt in viehlosen Marktfruchtbetrieben hingegen ist das Abrutschen vieler Nutzflächen unter das bedarfsgerechte Optimum, unter die Bodengehaltsklasse „C“

N-Effizienz und N-Formen

Im Vergleich zu den anderen Nährstoffen verlässt Stickstoff häufig und in relevantem Ausmaß den erwünschten Nährstoffkreislauf. „Verlustpfade- und Orte“ sind Boden, Wasser und Luft.

  • Ammoniakverluste in die Luft (5 bis 70 kg N/ha)
  • Ammoniumfixierung an Tonminerale (0 bis 15 kgN/ha)
  • Nitratverlagerung ins Grundwasser (0 bis 15 kgN/ha)

>> Eine Gegenüberstellung von NAC vs. UREA finden Sie in unserer NAC-Broschüre hier.