ASN 26 N +31SO3

ASN 26 N +31SO3 ist aufgrund seines hohen Anteils an Sulfat-Schwefel und Nitrat-Stickstoff eine besonders effiziente Formel zu Vegetationsbeginn.
Anwendungshinweis: Mittels direkt aufnehmbarem Schwefel und Stickstoff verspricht diese Formel einen schnellen Start im Frühjahr für Raps, Grünland und Wintergetreide.

ASN 26 N +31SO3

  • Korngröße: 3,0–4,0 mm
  • Schütt-Gewicht: 820–950 kg/m3
  • Erhältlich in folgenden Varianten:
    • nach Rücksprache lose oder Big Bag
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Übersicht

  • Wird bei Starkregenereignissen oder Unwettern frisch gedüngter Stickstoff ausgewaschen?
  • Wie hoch sind die Stickstoffverluste, wenn nach einer Düngung mit NAC länger kein Niederschlag fällt?
  • Welche Stickstoffform eignet sich für die Spätdüngung zu Getreide am besten?
  • Welche Stickstoffform eignet sich für die Andüngung zu Getreide am besten?
  • Wieviel Schwefel braucht Raps?
  • Wieviel Zeitabstand muss zwischen einer Kalkung und einer N-hältigen Mineraldüngung eingehalten werden?
  • Wo kann ich L.A.T Dünger kaufen?
  • Passen N-Tester-Empfehlungen zu jedem Dünger?
  • What are the main risk factors for nitrate leaching?
  • Which fertilizers are ensuring the best NUE (nitrogen use efficiency)?
Wird bei Starkregenereignissen oder Unwettern frisch gedüngter Stickstoff ausgewaschen?
Bei Starkregenereignissen spielen die Geländeform sowie die Niederschlagsmenge pro Zeiteinheit eine wesentliche Rolle. Hohe Wassermengen in kürzester Zeit, die auf hängigen Flächen zu einem Abtrag der obersten Bodenschicht führen, bewirken durch die Abschwemmung der Feinerde zumindest teilweise auch einen Nährstoffaustrag aus dem Acker. Auf ebenen Flächen ohne Oberflächenabschwemmung braucht hingegen kein Nährstoffverlust aus der vorher stattgefundenen Düngung befürchtet werden. Ein Austrag in tiefere Bodenschichten findet nur auf sehr seichtgründigen Böden bzw. in der vegetationslosen Zeit statt.
Wie hoch sind die Stickstoffverluste, wenn nach einer Düngung mit NAC länger kein Niederschlag fällt?
Nach einer Düngung mit NAC treten in einer länger andauernden Trockenphase keine nennenswerten Stickstoffverluste auf, auch wenn der Dünger nicht in den Boden eingearbeitet wird. Es reicht die Feuchtigkeit des Morgentaus, dass der Stickstoff aus dem Düngerkorn gelöst wird und in die oberste Bodenschicht diffundiert.
Welche Stickstoffform eignet sich für die Spätdüngung zu Getreide am besten?
Grundsätzlich können zur Spätdüngung rasch wirksamer Nitratstickstoff in Form von NAC als auch Harnstoff eingesetzt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Düngungstermin. Zum Zeitpunkt des Ährenschiebens durchläuft die Weizenpflanze die Entwicklungsstadien von EC 39 (Fahnenblatt vollständig entwickelt) bis EC 55 (Mitte Ährenschieben) sehr rasch. Mit der Spätdüngung ins Fahnenblattstadium in Form von Harnstoff wird der Proteingehalt positiv beeinflusst; wird zum selben Zeitpunkt mit NAC gedüngt, wirkt sich diese Stickstoffgabe aufgrund der raschen Wirkung des Nitrats noch deutlich auf den Ertrag aus, erhöht aber ebenso den Proteingehalt. Soll nur mehr auf den Proteingehalt abgezielt werden, empfiehlt sich die Düngung mit NAC kurz vor Beginn des Ährenschiebens.
Welche Stickstoffform eignet sich für die Andüngung zu Getreide am besten?
Um dem Getreide einen zügigen Start in die Vegetation zu ermöglichen, ist es wichtig, rasch wirksame, wasserlösliche Nährstoffe zu düngen. Zu dieser Zeit, in der die Bodentemperatur noch sehr niedrig ist, ist dem Nitratstickstoff eindeutig der Vorzug zu geben. Harnstoff wirkt in dieser Zeit meist zu spät und unkontrolliert.
Wieviel Schwefel braucht Raps?
Ein Rapsbestand mit einem Ertrag von 4 to/ha nimmt 32 kg S/ha über das Rapskorn auf, während die Gesamtpflanze bei diesem Ertrag 56 kg S/ha aufnimmt. Da die Schwefeleinträge aus der Atmosphäre kaum mehr gegeben sind und die S-Mineralisierung im Boden sehr spät einsetzt (ab einer Bodentemperatur von 12°C), hat sich eine Schwefeldüngung im Ausmaß von 30 – 40 kg S/ha bewährt.
Wieviel Zeitabstand muss zwischen einer Kalkung und einer N-hältigen Mineraldüngung eingehalten werden?
Grundsätzlich erfolgen nennenswerte N-Abgasungsverluste nach einer Düngung bei pH-Werten über 9. Carbonate (kohlensaure Kalke) haben einenAusgangs-pH-Wert von maximal 7,5, d.h. hier könnte eine Düngung direkt nach der Kalkung erfolgen, ohne dass Stickstoffverluste befürchtet werden müssen. Erfolgt die Kalkung mit wasserlöslichen Kalken, die nicht carbonatisch gebunden sind (Branntkalk, Mischkalk), sollten zwischen Kalkung und Stickstoffdüngung entweder eine Bodenbearbeitung stattfinden oder einmal Niederschläge fallen.
Wo kann ich L.A.T Dünger kaufen?
L.A.T Produkte sind grundsätzlich beim privaten Agrarhandel und bei Lagerhäusern erhältlich. Erkundigen Sie sich beim Handel Ihres Vertrauens!
Passen N-Tester-Empfehlungen zu jedem Dünger?
Der N-Tester wird zielgerichtet zum Zeitpunkt der Schossdüngung und der Spätdüngung eingesetzt und gibt eine aktuelle Stickstoffdüngeempfehlung ab. Diese soll unmittelbar nach der Bedarfsermittlung erfolgen – daher eignen sich nur nitrathältige, schnell wirksame Stickstoffdünger, um den Bedarf der Pflanze zu diesem Zeitpunkt zu decken.
What are the main risk factors for nitrate leaching?
Nitrate leaching occurs when the soil is saturated with water and nitrate is washed beyond the root zone by percolating rainfall or irrigation. Nitrate leaching occurs regardless of the source of nitrogen. During the growing period, there is hardly any leaching. Most nitrate losses to water occur outside the vegetation period during winter. The overall objective is therefore to minimize soil nitrate concentration at the end of the cropping period. Leaching can be minimized by using Best Agricultural Practice.
Which fertilizers are ensuring the best NUE (nitrogen use efficiency)?
Nitrogen is essential for a good yield and plays a key role in the quality of the grain. The nitrate-based fertilizers such as those that Borealis L.A.T offers have a high NUE because the nitrate form is not volatile. All the nutrients are utilized for crop nutrition. Increasing fertilizers' efficiency enables limiting its dosage without reducing the quantity and quality of the crops. It also allows improvement to the energy performance of the cultivation and to limit the environmental impact of nitrogen.