Schwache Weizenbestände derzeit nicht überversorgen

Die Aussaat von Weizen erfolgte sehr spät und oft unter zu nassen Bodenbedingungen. Mit der Frühjahrsdüngung muss nun das Wurzelwachstum angeregt und die Bestockung gefördert werden.


Früher Düngezeitpunkt – moderate Andüngung


Die Höhe der Andüngung hängt stark davon ab,  


  1. wie gut entwickelt die Getreidebestände aus dem Winter kommen (Bodenbedeckung)
  2. auf welcher Bodenart der Getreidebestand steht (Standortgegebenheiten)
  3. wann mit der ersten Düngergabe begonnen werden kann (Düngezeitpunkt)



Je früher der Düngezeitpunkt möglich ist, desto moderater die Andüngung. Schwach entwickelte Bestände können hohe N-Mengen aktuell noch nicht ausreichend verwerten. In Abhängigkeit der weiteren Entwicklung kann bei zu geringer erster Gabe eine „Zwischendüngung“ in EC25-28 bzw. ein Vorziehen der zweiten Gabe erfolgen. Erst bei späten ersten Gaben (Ende März), muss die Menge zur Andüngung erhöht werden, um bereits ausreichend Stickstoff für den Beginn des Längenwachstums zur Verfügung zu haben.


UNSERE AKTUELLE EMPFEHLUNG ZU WINTERWEIZEN: 40 – 50 kg N/ha in Abhängigkeit von Standortgegebenheiten und Vorfrucht.



Standortgegebenheiten

Schwere Böden mit hohem Tongehalt erwärmen sich im Frühjahr langsamer als leichte Böden. Daher braucht auf tonhaltigen Böden die Vegetation mehr Zeit, um in Schwung zu kommen und nachhaltig mit dem Wachstum zu beginnen. Gerade unter den derzeit kühlen Witterungsbedingungen mit Nachtfrösten sind nitrat- und schwefelhältige Dünger nötig, um hier das Wachstum zu beschleunigen. Nitrat- und schwefelhältige Dünger sind nötig, um hier das Wachstum zu beschleunigen.


Sind auf diesen Standorten die Getreidebestände aufgrund später Aussaat sehr dünn, muss zusätzlich mit wasserlöslichem Phosphat die Bestockung angeregt werden. 

COMPLEX 24/14 +7SO3, COMPLEX 20/10/8 +12SO3, MYNITRAS® 24 N +15SO3 enthalten die passenden Nährstoffkombinationen für die Andüngung Ihrer Getreidebestände.


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