Raps verwertet Stickstoff sehr effizient

Ein Rapsbestand nimmt im Herbst 40 - 80 kg Stickstoff pro Hektar auf. Bei früher Saat, dauerhaft wüchsigem Wetter, spätem Wintereinbruch und Stickstoffnachlieferung aus Wirtschaftsdüngern können auch höhere Mengen bis zu 130 kg N/ha aufgenommen werden. Wichtig ist die Ausbildung einer Pfahlwurzel mit einem Wurzelhalsdurchmesser von mehr als 1 cm.


Bereits kurz nach dem Auflaufen beginnt der Raps mit der Bildung der Ertragsorgane. Ab dem 3 - 10-Blattstadium werden die Knospen der Seitentriebe angelegt, aus denen sich im Frühjahr die Seitentriebe mit den Blütenanlagen entwickeln. Das mögliche Ertragspotential legt Raps also bereits im Herbst fest – daher ist es umso wichtiger hier keine Nährstoffmangelsituation aufkommen zu lassen. 


Der Einsatz wasserlöslicher Nährstoffe aus Mineraldüngern empfiehlt sich ab dem 4-Blattstadium. Eine zu frühe Ausbringung kann die Ausbildung der für den Raps wichtigen Pfahlwurzel beeinträchtigen, wenn oberflächennah ausreichend Nährstoffe angeboten werden – ein „Hungernlassen“ bis zum 4-Blattstadium wirkt daher keinesfalls nachteilig.



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Raps verwertet Stickstoff sehr effizient
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