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AUSBRINGUNG VON GRANULIERTEM DÜNGER

Bei der richtigen Düngung kommt es auf die möglichst präzise und gleichmäßige Verteilung des Düngers mit dem Düngerstreuer auf dem Acker an. Dabei kann ein Zentrifugal-, Pendel- oder Pneumatikstreuer verwendet werden.

• Beim Zentrifugal- oder Pendelstreuer wird der Dünger mittels einer (zwei) Scheibe(n) oder einem Pendelrohr ausgeworfen. Dies nennt man Breitverteilung.

• Der Pneumatikstreuer besteht aus mechanisch befüllten Rohren, aus denen das Granulat mit Druckluft herausgeschleudert wird. Im überwiegenden Fall kommt der Zentrifugalstreuer zum Einsatz. Dabei fällt das Düngerkorn aus einem Trichter auf eine rotierende Scheibe, deren Flügel den Düngerfluss beschleunigen. Das Granulat wird dann mit hoher Geschwindigkeit von der Scheibe geschleudert und auf beide Seiten der Fahrgasse geworfen.

Für ein erfolgreiches Streubild müssen Sie auf Folgendes achten:

• Einstellung des Düngerstreuers,

• Boden und Wetterbedingungen während des Streuens (wenig Wind, trockener Boden ohne Spurrillen)• Auswahl eines Düngers mit passenden physikalischen Eigenschaften.

Bei einem Zentrifugalstreuer sind zwei Aspekte der Verteilung wichtig:• in Fahrtrichtung des Traktors (je nach Wurfweite).• quer zur Fahrtrichtung (Querrichtung). In Querrichtung schwankt die Verteilung beträchtlich: die Düngermenge ist am Ende der Streubreite geringer.
Um die erforderliche Menge zu gewährleisten, müssen die Streubreiten deshalb in jeder Richtung überlappen. Das gleichmäßige Streubild hängt somit von der richtigen Überlappung der Streubreiten ab:• Stelle mit dem richtigen Überlappungsbereich• Menge: Menge Hinweg + Menge Rückweg = 100 % der Menge In Fahrtrichtung des Traktors ist die Abweichung von der Streumenge geringer oder gleich Null und hängt von den unterschiedlichen Geschwindigkeiten des Traktors ab.
STREUEREINSTELLUNG
Düngerstreuer müssen mit einer festgelegten Arbeitsbreite auf den jeweiligen Dünger eingestellt werden. Die Streuereinstellungen sind in der Streutabelle oder online (Geschwindigkeiten, Höhe, Blattwinkel, usw.) angegeben. Wichtige Variablen: ausgebrachte Menge: ausgebrachte Menge = Menge in kg/ha x Arbeitsbreite x Fahrgeschwindigkeit Arbeitsbreite: Abstand zwischen zwei nebeneinander liegenden Fahrgassen. Es ist das auch der Abstand zwischen den Überlappungspunkten zweier Fahrgassen. Die Arbeitsbreiten werden größer: z.B. in Frankreich hat sich die Streubreite auf großen Ackerflächen (Getreide, Mais, Raps, Rüben und Kartoffeln) von durchschnittlich 24 m (1995) auf 28 m (2005) erhöht. Der Trend geht zu 36 m oder mehr. (Quelle: COMIFER-2009) Der Landwirt muss sicherstellen, dass der Düngerstreuer für die erforderliche Streubreite geeignet ist, und einen passenden Dünger auswählen. Die Dünger haben je nach ausgewählter Streubreite unterschiedliche Streueigenschaften.
EINSATZ VON SPEZIALDÜNGERN
Hier gibt es 3 Arten: Wasserlöslicher Dünger: Kristallines Pulver zur Fertigation oder Blattdüngung Flüssigdünger: Flüssigdünger für Blattanwendungen Glashausdünger: Flüssigdünger zur Fertigation Unsere SUPREMO-Spezialprodukte zur Blattdüngung sind mit den meisten Pflanzenschutzmitteln kompatibel; es wird jedoch empfohlen, vor der Ausbringung einen Verträglichkeitstest durchzuführen. Anleitung für die Blattdüngung
SUPREMO L

(1) Kanister schütteln

(2) Spritzentank zu 2/3 mit sauberem Wasser füllen, Rührwerk einschalten

(3) Pflanzenschutzmittel hinzufügen

(4) Supremo L-Dünger hinzufügen

(5) Tank mit Wasser auffüllen

SUPREMO W

(1) Spritzentank zu 2/3 mit sauberem Wasser füllen, Rührwerk einschalten

(2) Supremo W-Dünger hinzufügen

(3) Pflanzenschutzmittel hinzufügen

(4) Tank mit Wasser auffüllen