Düngeverbotszeiträume im Auge behalten

Für Österreich gilt:

Die N-Düngung zu Raps und Wintergetreide ist grundsätzlich bis zum 14. November (bei Betrieben im Programm Grundwasser 2020 bis zum 14. Oktober) erlaubt. 


Die Summe aus Strohausgleichsdüngung vor dem Anbau und N-Ergänzung nach dem Anbau darf 60 kg N/ha nicht überschreiten. 

Weizen darf nur dann bis zum 14. November gedüngt werden, wenn der Anbau vor dem 15. Oktober erfolgte. Ein späterer Anbau des Weizens lässt keine Herbstdüngung mehr zu.


Ideal ist der Düngezeitpunkt unter trockenen Bodenverhältnissen, wenn die Fahrgassen bereits sichtbar sind, so dass die Düngerverteilung exakt erfolgen kann.


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Für Deutschland gilt:

Die Sperrfrist für die Ausbringung stickstoffhaltiger Düngemittel im Ackerland beginnt grundsätzlich ab der Ernte der letzten Hauptfrucht. 


Ausgenommen hiervon sind Winterraps (Anbau bis spätestens 15. September), Wintergerste nach Getreide (Anbau spätestens bis 1. Oktober) und Feldfutter sowie Zwischenfrüchte (Anbau bis 15. September). In diesen Fällen beginnt die Sperrfrist erst am 1. Oktober.


Von der Ernte der Hauptfrucht bis zum Beginn der Sperrfrist dürfen auf Ackerland max. 60 kg N/ha gesamt ausgebracht werden, davon max. 30 kg N/ha als Ammoniumstickstoff.


Die Sperrfrist für die Ausbringung phosphathaltiger Düngemittel beginnt mit 1. Dezember.