Nitratstickstoff hilft in der Jugendentwicklung

Auf mittelschweren und schweren Böden können mehr als 100 kg N/ha in einer Gabe gegeben werden. Harnstoff und AHL müssen in den Boden eingearbeitet werden, um Abgasungsverluste von Ammoniak zu vermeiden. Eine Einarbeitung von NAC 27 N ist nicht unbedingt erforderlich. 


Wo macht die Gabenteilung Sinn?


Der Gefahr von Nitratverlagerung ins Grundwasser ist auf leichten Böden durch Gabenteilung zu begegnen. Inhibierte Stickstoffdünger (Urease- und Nitrifikationsinhibitoren) sollen diesem Verlustrisiko vorbeugen. Unsere Versuchsergebnisse auf der Innovationfarm in Wieselburg zeigten 2021 bei Düngung der Gesamtstickstoffmenge vor dem Anbau mit NAC bessere Erträge im Vergleich zu Harnstoff und inhibiertem Harnstoff. Mit der Gabenteilung konnte bei allen 3 N-Formen das Ertragsniveau der Einmalgabe nicht erreicht werden (Grafik). 

In den vergangenen Jahren haben Starkniederschläge Ende Mai mancherorts zu N-Abwaschung und/oder Denitrifikation geführt – eine Gabenteilung verbessert unter diesen Umständen die N-Effizienz. Wenn eine Nachdüngung geplant wird, soll sie auf jeden Fall frühzeitig (bis zum 4-Blatt Stadium) ausgebracht werden.


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Ergebnis Maisdüngungsversuch N-Formen Innovationfarm Wieselburg 2021 (VS…Vorsaat)
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