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Schwefel zur Andüngung von Raps bringt Mehrerträge

Schwefel zur Andüngung von Raps bringt Mehrerträge

Die Winterruhe von Raps wurde in den letzten Monaten durch frühlingshafte Temperaturen mehrmals unterbrochen. Sollte in den nächsten Wochen der Winter nicht einkehren, wird ab Mitte bis Ende Februar großteils mit der Rapsdüngung begonnen werden.

Die Kombination von Nitrat-Stickstoff mit Sulfat-Schwefel zu Vegetationsbeginn bringt die beste Ertragswirkung. 300 – 400 kg/ha mehr Raps sind das Ergebnis einer Frühjahrsgabe mit VARIO 23N +25SO3 im Vergleich zu einer reinen Stickstoffdüngung. 


Maximal 60 kg N/ha auf gefrorenem Boden

Die Andüngung ist unter folgenden Voraussetzungen bereits ab dem 1. Februar erlaubt:

  • Kein schneebedeckter Boden
  • Kein durchgefrorener Boden
  • Kein wassergesättigter und überschwemmter Boden


Wann andüngen?

Auf Böden, die morgens gefroren sind, tagsüber aber auftauen und für Wasser und Nährstoffe aufnahmefähig sind, ist das Ausbringen stickstoffhaltiger Dünger bis zu einer Menge von maximal 60 kg N/ha erlaubt. Das Befahren der morgens gefrorenen Böden ist gerechtfertigt, wenn andernfalls Verdichtungen und Strukturschäden zu befürchten wären.

Die Vegetation beginnt ab einer Bodentemperatur von 5°C in 5 cm Tiefe. Ab diesem Zeitpunkt sind die Kulturpflanzen in der Lage, mit der Nährstoffaufnahme zu beginnen. Lassen Wettervorhersage und Temperaturentwicklung noch keinen Vegetationsstart erahnen, ist mit der Düngung noch zuzuwarten. Auch mit Düngungsterminen Ende Februar/Anfang März werden noch Spitzenerträge erreicht.


Schwefel zur ersten Gabe bringt deutlichen Mehrertrag

Im Versuch wurde die Wirkung von Schwefel zu Raps im Frühjahr im Vergleich zu einer alleinigen Stickstoffdüngung verglichen. Die Herbstdüngung erfolgte einheitlich mit 300 kg/ha COMPLEX 15/15/15+7SO3+Zn.


Unsere Düngestrategie

Die Frühjahrsdüngung wurde auf 2 Teilgaben mit jeweils 70 kg N/ha durchgeführt. Als N-Dünger wurde NAC 27N verwendet, die N+S – Düngung erfolgte mit VARIO 23N +25SO3. Somit wurden hier mit einer Gabe von 70 kg N/ha zusätzlich 30 kg S/ha ausgebracht.

Die erste Gabe im Frühjahr brachte mit den zusätzlichen 30 kg S/ha einen Mehrertrag von 400 kg/ha Raps im Vergleich zur NAC-Düngung. Weitere 30 kg S/ha zur zweiten Gabe im Raps brachten kaum einen zusätzlichen Mehrertrag.


Nicht auf P und K vergessen!

Obwohl bei Raps mit dem Erntegut nur 50-60 kg/ha Phosphat und 40-50 kg/ha Kali vom Feld abtransportiert werden, entzieht die gesamte Rapspflanze relativ hohe Mengen (ca. 100 kg/ha Phosphat und 200 kg/ha Kali), welche während des Wachstums über Düngung und Bodenvorrat zur Verfügung stehen müssen. 


COMPLEX 20/10/8 +12SO3 bei Frühjahrsbedarf

Unsere klare Empfehlung für die NPK-Düngung zu Raps lautet: 300 kg/ha COMPLEX 15/15/15 +7SO3+Zn im Herbst. Im Frühjahr erfolgt dann die erste Gabe mit Stickstoff plus Schwefel.

Ist die Phosphatversorgung des Bodens schwach, bzw. wurde im Herbst gar nicht oder nur mit Stickstoff gedüngt, ist eine NPK-Düngung zur 1. Gabe im Frühjahr vorteilhaft. 

Unsere neue Formel COMPLEX 20/10/8 +12SO3 ist hierfür prädestiniert. 350 – 400 kg/ha zu Vegetationsbeginn versorgen den Raps mit ausreichend Nitratstickstoff sowie wasserlöslichem Phosphat und Schwefel.

Versuche aus den vergangenen Jahren belegen die vorteilhafte NPK-Wirkung zu Raps.


Grafik 1: Schwefel muss bei Raps zur ersten Frühjahrsgabe fallen, damit das Ertragsoptimum ausgeschöpft werden kann (Düngungsversuche Borealis L.A.T, 4 Standorte OÖ). N+S: jeweils 30 kg S/ha


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